DPF-Infos

 

Hier ein paar nützliche Informationen und Tipps zum Thema Dieselpartikelfilter (DPF):


1.) Wieso verstopfen Dieselpartikelfilter?

2.) Wie kann man einen verstopften (zugesetzten) DPF reinigen (aufbereiten, regenerieren)?

3.) Kann man einen Dieselpartikelfilter entfernen?

4.) Schadet Chiptuning (leistungssteigernde Umprogrammierung) dem Partikelfilter?

5.) Partikelfilter aufbereiten und Umwelt?

 

zu 1.) Autohersteller hängen das naturgemäß nicht an die große Glocke, aber es ist ganz normal, dass sich ein DPF mit der Zeit bzw. nach einer gewissen Kilometeranzahl  zusetzt. Internen Empfehlungen der Hersteller zufolge ist das je nach Fabrikat und Modell sowie zusätzlich abhängig von der Fahrweise meist zwischen 120.000 und 180.000 Kilometer der Fall, danach ist der Filter mit Russpartikel und Asche gesättigt, d. h. er kann sich nicht mehr mithilfe der Motorelektronik regenerieren. Zusätzlich zu dieser "natürlichen" Verschmutzung gibt es einige Faktoren am Fahrzeug, die zu vorzeitiger Verstopfung des DPF führen können, wie beispielsweise schlecht funktionierende Drosselklappen, Luftmengenmesser, Einspritzdüsen, Turbolader, AGM-Ventil, verstopfter Luftfilter, Motorsteuerung, minderwertiger Treibstoff und schädliche Additive, oder aber das Fahrzeug wird überwiegend im Nahverkehr genutzt.  

 

zu 2.) Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, um einen zugesetzten (verstopften, verschmutzten Dieselpartikelfilter (DPF) zu reinigen, doch unsere langjährigen Erfahrungen (zusammen mit unseren Partnerfirmen über fünf Jahre und mehr tausend regenerierte Filter aller Marken) haben gezeigt, dass die beste und sicherste Möglichkeit, einen DPF intensiv und zugleich möglichst schonend aufzubereiten, aus einem für den jeweiligen Filtertyp maßgeschneiderten Mix aus konstanter Hitze (bis zu 15 Stunden, teilweise mehrfach, Temperatur je nach Filter zwischen 600 und über 800 Grad), Sauerstoffzufuhr (in einem von uns eigens entwickelten Verfahren gepulst) sowie bei manchen Modellen aus patentierter Trockenschnee-Vor- und -Nachbehandlung besteht.

Ein wichtiger Hinweis dazu: In einschlägigen Medien und Foren wird immer wieder die chemische Aufbereitung mittels Säure/Laugen/sonstigen Lösungsmitteln, Additiven und Wasser erwähnt. Davon müssen wir dringend abraten! In vielen Filtermodellen kommen Edelmetallbeschichtungen zum Einsatz, die durch den Einsatz derartiger Mittel nachhaltig beschädigt werden können und den Filter somit unbrauchbar machen, überdies gibt es Berichte, dass Reste von derartigen Mitteln im anschließenden Fahrbetrieb schlagartige Verbrennungen mit endgültiger Zerstörung des Filterkörpers (Monolith) bis hin zu kapitalen Motorschäden durch schlagartigen Gegendruck verursachen. Daher unsere Empfehlung: Für welchen Anbieter auch immer Sie sich entscheiden, achten Sie darauf, dass  im Filterinneren garantiert (am besten in schriftlicher Form auf der Homepage oder im Bestellformular) keinerlei chemische Mittel und auch kein Wasser zum Einsatz kommen!

zu 3.) Ja, man kann, doch sollte man sich das gründlich überlegen. Je nach Marke und Modell kann man den Partikelfilter entfernen, bei manchen Fahrzeugen ist dazu nicht einmal eine Umprogrammierung der Motorsteuerung nötig. Doch in weiterer Folge kann das zu einem bösen Erwachen führen. Ein Dieselpartikelfilter filtert immerhin mehr als 90 Prozent aller Russpartikel aus dem Abgasstrom heraus, dementsprechend hat das Fahrzeug auch eine serienmäßige Typisierung bezüglich seiner Schadstoffklasse. Entfernt man also den DPF, ist das Fahrzeug nicht mehr typisierungskonform und somit streng genommen gar nicht mehr für die Straße zugelassen. Und lassen Sie sich nicht täuschen: Sollte Ihnen ein Anbieter derartiger Umprogrammierungen weismachen wollen, durch eine andere Motorsteuerung könnte man den Partikelfilterausstoß in ähnlicher Weise verringern wie mit einem DPF, dann bedenken Sie, warum das die Autohersteller nicht längst schon so machen und dadurch die Herstellungskosten verringern. Verlangen Sie im Zweifel eine schriftliche Garantie (auch für etwaige Folgekosten und Strafen), dann werden Sie schnell merken, womit Sie es zu tun haben. Aus Erfahrung unserer Partnerbetriebe wissen wir, dass die Entfernung des DPF nicht nur zu hässlichen Russwolken hinter dem Fahrzeug führen kann (was auch die Polizei sofort bemerkt), sondern darüber hinaus in den meisten Fällen bei der nächsten Begutachtung dazu führt, dass man kein Pickerl (Plakette) für das Fahrzeug bekommt, da der Partikelausstoß des Fahrzeug nicht mehr seiner Typisierung entspricht. Das ist dann doppelt ärgerlich, weil man das Fahrzeug dann für teures Geld wieder umrüsten und möglicherweise auch noch ein saftiges Bußgeld zahlen muss, und nicht zuletzt sollte man bedenken, dass die Entfernung des DPF auch bei einem Fahrzeugverkauf dem Käufer mitgeteilt werden muss, ansonsten man für dessen Folgeschäden haften würde.    

Zu 4.) Das kann man generell nicht sagen, gibt es doch Anbieter, die Chiptuning seit Jahren erfolgreich anbieten. Festhalten muss man jedoch: Unprofessionelles Tuning, das nur über die Erhöhung des Ladedruckes und der Einspritzmenge erfolgt, kann nicht nur beim DPF verheerende Schäden anrichten. Erkundigen Sie sich deshalb gründlich nach der Reputation den Anbieters und legen Sie vor allem Wert auf eine umfassende Garantie. Bedenken sollten Sie zusätzlich, dass jede Art von Leistungssteigerung genehmigungs- und eintragungspflichtig ist.

Zu 5.) Indem Sie Ihren verstopften Dieselpartikelfilter aufbereiten lassen, anstatt einen neuen zu kaufen, sparen Sie nicht nur eine Menge Geld, sondern leisten damit auch einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt. Die Aufbereitung eines DPF verbraucht nur einen Bruchteil der Energie, die die Erzeugung eines neuen Filters benötigt, und so gut wie gar keine wertvollen Rohstoffe.

 

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